Diese Seite wurde automatisch von einem Computer in einfache Sprache übersetzt. Niemand hat sie überprüft. Wenn etwas unklar ist, schaut bitte auf die originale Seite. ===== 04.11.2025 Funktionsstörung ===== Es gibt Menschen, die Angst vor der Psychosomatisierung von ME/CFS haben. Deshalb denken sie, dass jeder Begriff eine psychosomatische Bedeutung hat. Gerade betrifft das den Begriff „Funktionsstörungen“. Er wird oft mit „Funktionellen Störungen“ verwechselt. Hier ist der Hintergrund: Die WHO hat die [[https://de.wikipedia.org/wiki/International_Classification_of_Functioning,_Disability_and_Health|ICF]] (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) veröffentlicht. Diese Klassifikation beschreibt, wie gut ein Mensch funktioniert und an der Gesellschaft teilnimmt. Es geht nicht nur um die Krankheit oder Diagnose. Vielmehr steht der Mensch im Fokus. Die ICF verwendet ein bio-psycho-soziales Modell. Damit wird die medizinische Sicht ersetzt durch eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen. Eine Funktionsstörung bedeutet, dass etwas von der Norm abweicht. Sie beschreibt Probleme mit den Körperfunktionen oder Körperstrukturen. Die Deutsche Rentenversicherung nutzt die ICF zum Beispiel für den Befundbericht S0051, den der Arzt ausfüllt. Darin werden Beeinträchtigungen in folgenden Bereichen abgefragt: * d1 Lernen und Wissensanwendung * d2 Allgemeine Aufgaben und Anforderungen * d3 Kommunikation * d4 Mobilität * d5 Selbstversorgung * d6 Häusliches Leben * d7 Interpersonelle Interaktionen und Beziehungen * d8 Bedeutende Lebensbereiche * d9 Gemeinschafts-, soziales und staatsbürgerliches Leben Die Angst vor einer Psychosomatisierung, wenn der Begriff „Funktionsstörung“ im Zusammenhang mit der ICF verwendet wird, ist also nicht richtig. Ich benutze die Struktur der ICF, um die Einschränkungen bei der Teilhabe strukturiert darzustellen. Das mache ich zum Beispiel für den Antrag auf Schwerbehinderung. ```