Diese Seite wurde automatisch von einem Computer in einfache Sprache übersetzt. Niemand hat sie überprüft. Wenn etwas unklar ist, schaut bitte auf die originale Seite.====== Petitionen? Nein Danke! ====== ==== Warum private Petitionen vergeudete Energie sind ==== {{ :kontroverses:pasted:20250930-144921.png?nolink&200|}} Immer wieder gibt es in sozialen Medien Petitionen, die für bessere Hilfe und Forschung zu ME/CFS kämpfen. Die Beweggründe sind verständlich und wichtig. Betroffene wünschen sich Unterstützung und Veränderungen. Viele Petitionen laufen jedoch auf privaten Plattformen wie change.org oder openpetition.de. Diese Petitionen sind zwar gut gemeint, haben aber oft keine wirkliche Wirkung. Eine Petition auf einer privaten Seite sammelt vielleicht viele Unterschriften, erreicht aber nicht automatisch die Politiker in Deutschland. Ohne offizielle Anerkennung sind sie nur symbolische Aufrufe. Diese geben zwar das Gefühl von Aktivismus, haben aber keine echten Folgen. Für die Betroffenen ist das enttäuschend. Oft machen sie viel Aufwand, um die Petitionen zu verbreiten und hoffen, es könnte sich etwas ändern. Wenn sich dann nichts ändert, führt das zu Frustration und dem Gefühl, übersehen und machtlos zu sein. Ich kritisiere auch die Anbieter solcher Seiten. Oft wird nicht deutlich gesagt, dass diese Petitionen keine politische Wirkung haben. Es entsteht der Eindruck, dass es sich um ein offizielles Verfahren handelt. Wer eine Petition startet, sollte ehrlich sagen: „Das ist ein symbolischer Aufruf." Alles andere ist Irreführung, auch wenn das nicht bewusst geschieht. ==== "Echte Petitionen" ==== {{ :sonstiges:pasted:20250930-143454.png?nolink&200|}} In Deutschland können nur Petitionen beim Deutschen Bundestag, bei den Landtagen oder bei Gemeinden wirkliche Folgen haben. Sie sind kein schöner Brauch, sondern ein Grundrecht: [[https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_17.html|Artikel 17 des Grundgesetzes]] garantiert allen Menschen das Recht, Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu richten. Für den Bundestag gibt es das offizielle [[https://epetitionen.bundestag.de/|Petitionsverfahren]]. Das läuft über den Petitionsausschuss des Bundestages. Wenn eine Petition eine bestimmte Anzahl an Unterschriften erhält (50.000 in vier Wochen), muss der Ausschuss die Petition öffentlich beraten. Die Abgeordneten müssen sich damit beschäftigen und Stellungnahmen einholen. Das macht eine Bundestagspetition ganz anders als private Online-Aktionen. Das bedeutet: Wer politische Veränderungen für ME/CFS erreichen will – wie bessere Forschungsförderung oder mehr Aufklärung in Behörden und Medizin – muss den offiziellen Weg gehen und nicht über private Anbieter. ==== Schlechte Petitionen ==== Ein weiteres Problem: Viele dieser privaten Petitionen sind nicht nur wirkungslos, sondern auch schlecht gemacht. Beim Lesen ist es, als wären sie schnell zusammengeschustert worden. Sie haben Forderungen, die bereits gesetzlich geregelt sind, oder verlangen Dinge, die in einer Demokratie nicht umsetzbar sind. Einige sind so geschrieben, dass nur ME/CFS-Betroffene sie verstehen, aber nicht Menschen außerhalb der ME/CFS-Szene. Solche Petitionen schaden dem Anliegen, weil sie unprofessionell wirken und das Thema ME/CFS in ein schlechtes Licht rücken. ==== Petitionen als Stimme der Lobbylosen ==== Meiner Meinung nach werden Petitionen oft für Themen genutzt, die keine starke Unterstützung haben. Große Unternehmen oder finanzstarke Gruppen brauchen selten Petitionen, weil sie ihre Anliegen auf andere Weise durchsetzen. ME/CFS-Betroffene haben nicht die gleiche Macht: keine starke Lobby und keine politische Unterstützung. ==== Zusammenfassung ==== Jede dieser Petitionen auf privaten Webseiten ist für mich eine Verschwendung von Energie. Sie haben keine echte Wirkung, sind oft schlecht gemacht und schaden mehr, als sie helfen. Zusätzlich zeigen mir diese Petitionen immer wieder, dass wir keine Lobby haben. Ich kann diese Petitionen nicht mehr sehen. Setzt eure Energie lieber für etwas Besseres ein.