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=== § 15a Verpflichtung ===
(1)[[law:sgb_2:15a#abs_1_1|1]] Wird eine Einladung zu einem Gespräch durch die erwerbsfähige
leistungsberechtigte Person ohne wichtigen Grund nicht wahrgenommen,
kann die Agentur für Arbeit diese Person durch schriftlichen
Verwaltungsakt zu Folgendem verpflichten:
1. zur Vornahme von erforderlichen Eigenbemühungen,
2. zur Aufnahme oder Fortführung einer zumutbaren Arbeit, Ausbildung oder
eines nach § 16e geförderten Arbeitsverhältnisses,
3. zur Teilnahme an einer Maßnahme zur Eingliederung in Arbeit, an einem
Integrationskurs nach § 43 des Aufenthaltsgesetzes oder an einer
Maßnahme der berufsbezogenen Deutschsprachförderung nach § 45a des
Aufenthaltsgesetzes.
[[law:sgb_2:15a#abs_1_2|2]]Liegt ein Kooperationsplan vor, ist dieser bei dem Erlass des
Verwaltungsaktes nach Satz 1 zu berücksichtigen.
(2)[[law:sgb_2:15a#abs_2_1|1]] Erbringt die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person die aus dem
Kooperationsplan folgenden Schritte zur Eingliederung in Arbeit nicht,
verpflichtet die Agentur für Arbeit sie durch schriftlichen
Verwaltungsakt zur Vornahme der erforderlichen Mitwirkungshandlungen.
(3)[[law:sgb_2:15a#abs_3_1|1]] Wenn ein Kooperationsplan nicht zustande kommt oder nicht
fortgeschrieben werden kann, verpflichtet die Agentur für Arbeit die
erwerbsfähige leistungsberechtigte Person durch schriftlichen
Verwaltungsakt zur Vornahme der erforderlichen Mitwirkungshandlungen.
(4)[[law:sgb_2:15a#abs_4_1|1]] In der Verpflichtung nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 hat die Agentur
für Arbeit zu bestimmen, welche konkreten Eigenbemühungen die
erwerbsfähige leistungsberechtigte Person in welcher Häufigkeit zu
erbringen hat und in welcher Form und Frist diese nachzuweisen sind.
[[law:sgb_2:15a#abs_4_2|2]]Die nach Satz 1 bestimmte Häufigkeit und Frist müssen angemessen sein.