[[{}law:sgb_5:131a|←]][[{}law:sgb_5|↑]][[{}law:sgb_5:132a|→]] === § 132 Versorgung mit Haushaltshilfe === (1)[[law:sgb_5:132#abs_1_1|1]] Über Inhalt, Umfang, Vergütung sowie Prüfung der Qualität und Wirtschaftlichkeit der Dienstleistungen zur Versorgung mit Haushaltshilfe schließen die Krankenkassen Verträge mit geeigneten Personen, Einrichtungen oder Unternehmen. § 71 Absatz 1 bis 3 gilt. [[law:sgb_5:132#abs_1_2|2]]Für tarifgebundene Einrichtungen oder Unternehmen darf bis zum 29. [[law:sgb_5:132#abs_1_3|3]]Juli 2028 abweichend von Satz 2 die Bezahlung von Gehältern oberhalb der festgestellten durchschnittlichen Veränderungsrate nach § 71 Absatz 3 insoweit nicht als unwirtschaftlich abgelehnt werden, als die Überschreitung der festgestellten durchschnittlichen Veränderungsrate nach § 71 Absatz 3 50 Prozent des Unterschieds zwischen der tarifvertraglich vereinbarten Vergütungssteigerung und der festgestellten durchschnittlichen Veränderungsrate nach § 71 Absatz 3 nicht übersteigt. [[law:sgb_5:132#abs_1_4|4]]Satz 3 gilt auch für entsprechende Vergütungssteigerungen nach kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen. [[law:sgb_5:132#abs_1_5|5]]Auf Verlangen der Krankenkasse ist die Zahlung dieser Vergütungen nachzuweisen. [[law:sgb_5:132#abs_1_6|6]]Im Fall der Nichteinigung wird der Vertragsinhalt durch eine von den Vertragspartnern zu bestimmende unabhängige Schiedsperson festgelegt. [[law:sgb_5:132#abs_1_7|7]]Einigen sich die Vertragspartner nicht auf eine Schiedsperson, so wird diese von der für die Vertrag schließende Krankenkasse zuständigen Aufsichtsbehörde bestimmt. [[law:sgb_5:132#abs_1_8|8]]Die Kosten des Schiedsverfahrens tragen die Vertragsparteien zu gleichen Teilen. [[law:sgb_5:132#abs_1_9|9]]Abweichend von Satz 1 kann die Krankenkasse zur Gewährung von Haushaltshilfe auch geeignete Personen anstellen. § 111 Absatz 5 Satz 9 gilt entsprechend. (2)[[law:sgb_5:132#abs_2_1|1]] Die Krankenkasse hat darauf zu achten, daß die Leistungen wirtschaftlich und preisgünstig erbracht werden. [[law:sgb_5:132#abs_2_2|2]]Bei der Auswahl der Leistungserbringer ist ihrer Vielfalt, insbesondere der Bedeutung der freien Wohlfahrtspflege, Rechnung zu tragen.