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Für Menschen, die sehr krank an ME/CFS sind, kann es wichtig sein, dass der Arzt oder die Ärztin zu ihnen nach Hause kommt. Das ist nötig, wenn es zu schwierig ist, in die Praxis zu gehen. Ob das geht, hängt von verschiedenen Gründen ab, wie zum Beispiel:
Ein Anspruch auf einen Hausbesuch besteht, wenn:
Wichtige Gesetze sind:
Wenn der Weg zur Praxis für jemanden zu schwer ist und ein Hausbesuch nötig ist, gehört dieser zur ärztlichen Versorgung. Dabei müssen besondere Umstände und die Regeln des Bundesmantelvertrags beachtet werden.
Hausbesuche gehören zu den üblichen Aufgaben von Hausärzten und Hausärztinnen.
Ein Hausbesuch kann auch von ausgebildetem Praxispersonal gemacht werden, zum Beispiel von einer VERAH (Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis) oder einer NäPa (nichtärztlichen Praxisassistentin bzw. nichtärztlichen Praxisassistenten). Diese Mitarbeitenden dürfen einige Kontroll- und Unterstützungsaufgaben zu Hause übernehmen.
Auch bei Fachärzt:innen kann ein Hausbesuch nötig sein. Ob das notwendig ist, muss im Einzelfall entschieden werden.
Trotz der klaren Regeln gibt es oft Probleme. Manche Ärzt:innen sagen Hausbesuche ab. Sie nennen Gründe wie viel Arbeit, Zeitmangel oder dass es sich finanziell nicht lohnt.
Mögliche Schritte für Patient:innen:
Betroffene berichten, dass es oft schwierig ist, Hausbesuche zu organisieren. Solche Berichte zeigen, wie die Versorgung ist, erklären aber nicht den individuellen Anspruch.
Ärzte können Hausbesuche manchmal lange hinauszögern oder absagen, ohne dass schnell eine andere Lösung da ist.
Es ist auch wichtig zu bedenken:
Wenn eine Beschwerde bei der Krankenkasse oder bei der Kassenärztlichen Vereinigung gemacht wird, kann das Verhältnis zwischen Arzt und Patient:in oft geschädigt oder zerstört werden. Für schwer erkrankte Menschen, die nur wenige Möglichkeiten haben, kann das ein großes Problem sein.
Deshalb ist es ratsam, frühzeitig mit dem Arzt oder der Ärztin zu sprechen, um die Situation deutlich zu erklären.