Zum Hauptinhalt springen
Diese Übersetzung ist älter als das Original und ist eventuell veraltet. Änderungen zeigen.

Dies ist eine alte Version des Dokuments!


Diese Seite wurde automatisch von einem Computer in einfache Sprache übersetzt. Niemand hat sie überprüft. Wenn etwas unklar ist, schaut bitte auf die originale Seite.

dokuwiki

Mythos: Diagnosen sind alles

Viele denken, dass die Anzahl oder Schwere von medizinischen Diagnosen bestimmt, wie hoch der Grad der Behinderung (GdB) ist.

Das ist aber nicht richtig. Der GdB wird auf der Grundlage der funktionellen Einschränkungen bewertet. Das bedeutet, es ist wichtig, wie stark die körperlichen, geistigen oder psychischen Fähigkeiten wirklich eingeschränkt sind. Außerdem zählt, wie diese Einschränkungen das Leben in der Gesellschaft beeinflussen.

Zwei Personen mit der gleichen Diagnose können also einen ganz anderen GdB haben. Das hängt davon ab, wie stark die Einschränkungen bei ihnen sind.

Die Rolle der versorgungsmedizinischen Grundsätze

Ein häufiges Gegenargument ist, dass es in der Versorgungsmedizin-Verordnung eine Liste von Krankheiten gibt. Manche glauben, dass diese Liste zeigt, dass die Diagnosen wichtig sind.

Das stimmt aber nicht. Die Liste ist da, um typische Beeinträchtigungen zu zeigen. Aus diesen typischen Beeinträchtigungen ergibt sich dann der GdB-Rahmen.

Die Bewertung passiert nicht nur anhand der Diagnose, sondern vor allem aufgrund der Schwere der Einschränkungen.

Bedeutung für Antrag und Verfahren

Für die Antragstellung, den Widerspruch und die Klage ist es wichtig, dass die Liste der Diagnosen nicht das Wichtigste ist. Es zählt, wie die täglichen Einschränkungen aussehen und wie lange sie dauern. In ärztlichen Berichten sollten Informationen über die Diagnose, aber auch die konkreten Einschränkungen und deren Auswirkungen auf das Leben in der Gesellschaft enthalten sein.

Die Seite Antragsstellung hilft bei der Erstellung von wichtigen Dokumenten.