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| weiteren Versorgung bis zur vollständigen Begleichung der | weiteren Versorgung bis zur vollständigen Begleichung der | ||
| Vertragsstrafe ausgesetzt wird. < | Vertragsstrafe ausgesetzt wird. < | ||
| - | Rahmenvertrag die für die Ahndung von Verstößen gegen ihre | + | Rahmenvertrag die zuständige Stelle oder die zuständigen Stellen |
| - | Verpflichtungen nach Absatz 1, 2 oder 5 oder gegen Absatz 3 Satz 3 | + | die Ahndung von Verstößen |
| - | zuständige Stelle oder die zuständigen Stellen | + | dem Rahmenvertrag, |
| - | zur Einleitung und Durchführung des Verfahrens, einschließlich der | + | Absatz 5 geschlossenen Verträgen |
| - | Verwendung der vereinnahmten Vertragsstrafen. < | + | und Durchführung des Verfahrens, einschließlich der Verwendung der |
| - | Satz 4 oder Satz 6 nicht bis zum 30. < | + | vereinnahmten Vertragsstrafen. < |
| - | die Schiedsstelle nach Absatz 8. | + | der jeweils zuständigenStelle |
| + | < | ||
| + | oder 6 nicht oderteilweise nicht zustande, entscheidet die | ||
| + | Schiedsstelle nach Absatz8 auf Antrag eines Vertragspartners. | ||
| < | < | ||
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| < | < | ||
| Arzneimitteln ist von den Vertragspartnern nach Absatz 2 | Arzneimitteln ist von den Vertragspartnern nach Absatz 2 | ||
| - | sicherzustellen. < | + | sicherzustellen. < |
| - | ärztlichen Verordnung nicht verfügbar, ist die Apotheke unmittelbar | + | ärztlichen Verordnung nicht verfügbar |
| - | zur Abgabe eines lieferbaren wirkstoffgleichen Arzneimittels nach | + | oder 3, ist die Apotheke unmittelbar zur Abgabe eines lieferbaren |
| - | Maßgabe des § 129 Absatz | + | wirkstoffgleichen Arzneimittels nach Maßgabe des Absatzes |
| - | nach Satz 2 kein Arzneimittel zum Festbetrag verfügbar, trägt die | + | berechtigt. < |
| - | Krankenkasse abweichend von § 31 Absatz 2 Satz 1 die Mehrkosten. < | + | 2028 unmittelbar zur Abgabe eines vorrätigen wirkstoffgleichen |
| - | Nähere zur unmittelbaren Abgabe nach den Sätzen 2 und 3 und zur | + | Arzneimittels nach Maßgabe des Absatzes 1 Satz 2 berechtigt, sofern |
| - | Abrechnung ist im Rahmenvertrag nach Absatz 2 festzulegen. | + | rabattierte Arzneimittel bei Vorlage der ärztlichen Verordnung nicht |
| + | verfügbar im Sinne des Absatzes 2a Satz 2 oder 3 sind. < | ||
| + | Abgabe eines Arzneimittels | ||
| + | zum Festbetrag verfügbar, trägt die Krankenkasse abweichend von § 31 | ||
| + | Absatz 2 Satz 1 die Mehrkosten. < | ||
| + | eines Arzneimittels | ||
| + | abgegebenen Arzneimittel | ||
| + | festzulegen. | ||
| - | < | + | < |
| Rahmenvertrag nach Absatz 2 getroffenen Regelungen ist eine Retaxation | Rahmenvertrag nach Absatz 2 getroffenen Regelungen ist eine Retaxation | ||
| ausgeschlossen, | ausgeschlossen, | ||
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| - | < | + | < |
| - | des verordneten Arzneimittels nicht erfolgt oder die nach Absatz | + | des verordneten Arzneimittels nicht erfolgt |
| - | Satz 2 vorgesehenen Verfügbarkeitsanfragen | + | 2a Satz 2 oder 3 vorgesehenen Verfügbarkeitsanfragen |
| - | vorgenommen wurden, ist eine Retaxation des abgegebenen Arzneimittels | + | teilweise nicht vorgenommen wurden, ist eine Retaxation des |
| - | ausgeschlossen; in diesen Fällen besteht kein Anspruch der abgebenden | + | abgegebenen Arzneimittels ausgeschlossen. < |
| - | Apotheke | + | ordnungsgemäßer ärztlicher Verordnung auch in den beiden folgenden |
| - | Arzneimittelpreisverordnung. | + | Fällen ausgeschlossen, |
| + | hat, das mit dem verordneten Arzneimittel in Wirkstärke und | ||
| + | Packungsgröße identisch ist, für ein gleiches Anwendungsgebiet | ||
| + | zugelassen ist und die gleiche oder eine austauschbare | ||
| + | Darreichungsform besitzt: | ||
| - | < | + | 1. wenn die Apotheke ein Arzneimittel abweichend von den Vorgaben des |
| - | Bundesministerium | + | Rahmenvertrags nach Absatz 2 abgegeben |
| - | Bericht zu den Auswirkungen der Regelungen des Absatzes 4d und zur | + | |
| - | Einhaltung | + | |
| + | 2. wenn die Apotheke bei der Übermittlung der Angaben | ||
| + | geringfügig von den Vorgaben der Arzneimittelabrechnungsvereinbarung | ||
| + | nach § 300 Absatz 3 abgewichen ist. | ||
| + | |||
| + | |||
| + | |||
| + | < | ||
| + | der abgebenden Apotheke auf die Vergütung | ||
| + | Arzneimittelpreisverordnung. | ||
| <wrap #abs_5 /> | <wrap #abs_5 /> | ||
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| < | < | ||
| - | zwischen der mit der Wahrnehmung der wirtschaftlichen Interessen | + | zwischen der für die Wahrnehmung der wirtschaftlichen Interessen |
| gebildeten maßgeblichen Spitzenorganisation der Apotheker und dem | gebildeten maßgeblichen Spitzenorganisation der Apotheker und dem | ||
| - | Spitzenverband Bund der Krankenkassen | + | Spitzenverband Bund der Krankenkassen |
| - | dem Arzneimittelgesetz vereinbart sind. < | + | Privaten Krankenversicherung aufgrund |
| - | aus Fertigarzneimitteln in der Onkologie haben die Vertragspartner | + | Arzneimittelgesetz vereinbart sind. < |
| - | nach Satz 1 die Höhe der Preise nach Satz 1 neu zu vereinbaren. < | + | 1 nicht oder teilweise nicht zustande, entscheidet die Schiedsstelle |
| - | eine Vereinbarung nach Satz 1 oder 2 ganz oder teilweise nicht | + | nach Absatz 8. < |
| - | zustande, entscheidet die Schiedsstelle nach Absatz 8. < | + | Wirksamwerden einer neuen Vereinbarung fort. < |
| - | Vereinbarung nach Satz 2 ist bis zum 31. < | + | Fertigarzneimittel in Zubereitungen keine Vereinbarungen über die zu |
| - | Vereinbarung oder der Schiedsspruch gilt bis zum Wirksamwerden einer | + | berechnenden |
| - | neuen Vereinbarung fort. < | + | tatsächlich |
| - | Zubereitungen keine Vereinbarungen über die zu berechnenden | + | Apothekeneinkaufspreise, |
| - | Einkaufspreise nach Satz 1, berechnet die Apotheke ihre tatsächlich | + | Preisvorschriften nach dem Arzneimittelgesetz, |
| - | vereinbarten Einkaufspreise, | + | Absatz 3 Satz 3 gelten, jeweils abzüglich der Abschläge nach § 130a |
| - | Apothekeneinkaufspreise, | + | Absatz 1 und 3a. < |
| - | Preisvorschriften nach dem Arzneimittelgesetz, | + | von Fertigarzneimitteln sind zu berücksichtigen. < |
| - | oder auf Grund von Satz 1 gelten, jeweils abzüglich der Abschläge nach | + | |
| - | § 130a Absatz 1. < | + | |
| - | von Fertigarzneimitteln sind zu berücksichtigen. < | + | |
| Bund der Krankenkassen und die Krankenkasse können von der Apotheke | Bund der Krankenkassen und die Krankenkasse können von der Apotheke | ||
| Nachweise über Bezugsquellen und verarbeitete Mengen sowie die | Nachweise über Bezugsquellen und verarbeitete Mengen sowie die | ||
| tatsächlich vereinbarten Einkaufspreise und vom pharmazeutischen | tatsächlich vereinbarten Einkaufspreise und vom pharmazeutischen | ||
| - | Unternehmer über die Abnehmer, die abgegebenen Mengen und die | + | Unternehmer |
| - | vereinbarten Preise für Fertigarzneimittel in parenteralen | + | die vereinbarten Preise für Fertigarzneimittel in parenteralen |
| - | Zubereitungen verlangen. < | + | Zubereitungen verlangen. < |
| - | Zubereitung | + | parenteralen |
| - | der nach § 21 Absatz 2 Nummer 1b Buchstabe a erste Alternative des | + | beauftragt, können der Spitzenverband Bund der Krankenkassen und die |
| - | Arzneimittelgesetzes tätig wird, beauftragt, können der Spitzenverband | + | Krankenkasse von der Apotheke einen Nachweis über den tatsächlichen |
| - | Bund der Krankenkassen und die Krankenkasse von der Apotheke | + | Einkaufspreis dieses Betriebs verlangen. < |
| - | einen Nachweis über den tatsächlichen Einkaufspreis dieses Betriebs | + | umfasst jeweils auch die auf das Fertigarzneimittel und den |
| - | verlangen. < | + | Gesamtumsatz bezogenen Rabatte. < |
| - | Fertigarzneimittel und den Gesamtumsatz bezogenen Rabatte. < | + | Auskunftsverfahrens nach Satz 6 übermitteln die Krankenkassen dem |
| - | den Auskunftsanspruch haben keine aufschiebende Wirkung; ein | + | Spitzenverband Bund der Krankenkassen zugleich mit den nach § 84 |
| - | Vorverfahren findet nicht statt. < | + | Absatz 5 Satz 1 und 3 erfassten Ausgaben die Institutionskennzeichen |
| - | Landesverband mit der Prüfung beauftragen. < | + | der Apotheken sowie die Angabe, ob es sich um eine Apotheke handelt, |
| - | bis 5 gelten in den Fällen, in denen ein Wirkstoff zu dem nach den | + | die selbst parenterale Zubereitungen aus Fertigarzneimitteln |
| - | Sätzen | + | herstellt, oder um eine Apotheke, die bei der Herstellung von |
| - | ist, die Sätze | + | parenteralen Zubereitungen aus Fertigarzneimitteln einen Betrieb |
| + | beauftragt hat. < | ||
| + | Fertigarzneimittel für parenterale Zubereitungen und parenterale | ||
| + | Zubereitungen aus Fertigarzneimitteln abgeben, haben die in den Sätzen | ||
| + | 6 bis 8 genannten Nachweise elektronisch an den Spitzenverband Bund | ||
| + | der Krankenkassen zu übermitteln. < | ||
| + | Spitzenverband Bund der Krankenkassen elektronisch durchzuführen. < | ||
| + | pharmazeutischen Unternehmer und die Apotheken sind zur Teilnahme an | ||
| + | diesem Verfahren verpflichtet. < | ||
| + | elektronischen Übermittlung, | ||
| + | Nachweisen und zu den Fristen, innerhalb derer die Übermittlung zu | ||
| + | erfolgen hat, regelt der Spitzenverband Bund der Krankenkassen. < | ||
| + | Spitzenverband Bund der Krankenkassen schließt mit dem Verband der | ||
| + | Privaten Krankenversicherung eine Vereinbarung | ||
| + | Beteiligung der Unternehmen der privaten Krankenversicherung an den | ||
| + | Kosten für den Abschluss der Vereinbarungen nach Satz 1 und an den | ||
| + | Kosten für das Verfahren der in Satz 2 genannten Entscheidung der | ||
| + | Schiedsstelle. < | ||
| + | aufschiebende Wirkung; ein Vorverfahren findet nicht statt. < | ||
| + | Krankenkasse kann ihren Landesverband mit der Durchführung des | ||
| + | Auskunftsverfahrens und der Prüfung | ||
| + | beauftragen. < | ||
| + | in denen ein Wirkstoff zu dem nach Satz 1 geltenden | ||
| + | festgesetzten Preis nicht verfügbar ist, die Sätze | ||
| + | entsprechend. | ||
| - | < | + | < |
| Wahrnehmung der wirtschaftlichen Interessen gebildete maßgebliche | Wahrnehmung der wirtschaftlichen Interessen gebildete maßgebliche | ||
| Spitzenorganisation der Apotheker und der Spitzenverband Bund der | Spitzenorganisation der Apotheker und der Spitzenverband Bund der | ||
| Krankenkassen die Apothekenzuschläge für die Abgabe als Stoff und für | Krankenkassen die Apothekenzuschläge für die Abgabe als Stoff und für | ||
| Zubereitungen aus Stoffen gemäß der auf Grund des § 78 des | Zubereitungen aus Stoffen gemäß der auf Grund des § 78 des | ||
| - | Arzneimittelgesetzes erlassenen Rechtsverordnung. < | + | Arzneimittelgesetzes erlassenen Rechtsverordnung. < |
| - | nach Satz 1 ist bis zum 29. < | + | nach Satz 1 ist bis zum 29. < |
| Vereinbarung nach Satz 1 ganz oder teilweise nicht zustande, | Vereinbarung nach Satz 1 ganz oder teilweise nicht zustande, | ||
| - | entscheidet die Schiedsstelle nach Absatz 8. < | + | entscheidet die Schiedsstelle nach Absatz 8. < |
| Schiedsspruch gilt bis zum Wirksamwerden einer neuen Vereinbarung | Schiedsspruch gilt bis zum Wirksamwerden einer neuen Vereinbarung | ||
| - | fort. < | + | fort. < |
| - | Spitzenverband Bund der Krankenkassen und die Krankassen | + | Bund der Krankenkassen und die Krankenkassen |
| - | von Arzneimittelgroßhändlern und Arzneimittelimporteuren Nachweise | + | Arzneimittelgroßhändlern und Arzneimittelimporteuren Nachweise über |
| - | über die Abnehmer, die abgegebenen Mengen und die vereinbarten Preise | + | die Abnehmer, die abgegebenen Mengen und die vereinbarten Preise |
| - | für Leistungen nach § 31 Absatz 6 verlangen. | + | Rabatte |
| + | die pharmazeutischen Unternehmer, | ||
| + | Arzneimittelimporteure haben die jeweiligen Nachweise elektronisch an | ||
| + | den Spitzenverband Bund der Krankenkassen zu übermitteln. < | ||
| + | jeweilige Auskunftsverfahren ist vom Spitzenverband Bund der | ||
| + | Krankenkassen elektronisch durchzuführen. < | ||
| + | pharmazeutischen Unternehmer, | ||
| + | Arzneimittelimporteure sind zur Teilnahme am jeweiligen Verfahren | ||
| + | verpflichtet. < | ||
| + | Übermittlung, | ||
| + | Fristen, innerhalb derer die Übermittlung zu erfolgen hat, regelt der | ||
| + | Spitzenverband Bund der Krankenkassen. < | ||
| + | Satz 2, auch in Verbindung mit Absatz 5c Satz 6, haben keine | ||
| + | aufschiebende Wirkung; ein Vorverfahren findet nicht statt. < | ||
| + | Krankenkasse kann ihren Landesverband mit der Durchführung des | ||
| + | jeweiligen Verfahrens und der Prüfung der jeweils betreffenden | ||
| + | Nachweise beauftragen. | ||
| - | < | + | < |
| durch Apotheken, die über die Verpflichtung zur Information und | durch Apotheken, die über die Verpflichtung zur Information und | ||
| Beratung gemäß § 20 der Apothekenbetriebsordnung hinausgehen und die | Beratung gemäß § 20 der Apothekenbetriebsordnung hinausgehen und die | ||
| - | die Versorgung der Versicherten verbessern. < | + | die Versorgung der Versicherten verbessern. < |
| - | Dienstleistungen umfassen insbesondere Maßnahmen der Apotheken zur | + | Dienstleistungen umfassen insbesondere Maßnahmen der Apotheken |
| - | Verbesserung der Sicherheit und Wirksamkeit einer | + | |
| + | 1. | ||
| + | Erkrankungsrisiken und | ||
| + | |||
| + | |||
| + | 2. zur Verbesserung der Sicherheit und Wirksamkeit einer | ||
| Arzneimitteltherapie, | Arzneimitteltherapie, | ||
| - | 1. der Anwendung bestimmter Wirkstoffe, die nur in besonderen | + | a) der Anwendung bestimmter Wirkstoffe, die nur in besonderen |
| Therapiesituationen verordnet werden, | Therapiesituationen verordnet werden, | ||
| - | 2. der Behandlung chronischer schwerwiegender Erkrankungen, | + | b) der Behandlung chronischer schwerwiegender Erkrankungen, |
| - | 3. der Behandlung von Patienten mit Mehrfacherkrankungen und | + | c) der Behandlung von Patienten mit Mehrfacherkrankungen und |
| Mehrfachmedikation und | Mehrfachmedikation und | ||
| - | 4. der Behandlung bestimmter Patientengruppen, | + | d) der Behandlung bestimmter Patientengruppen, |
| Aufmerksamkeit und fachliche Unterstützung bei der | Aufmerksamkeit und fachliche Unterstützung bei der | ||
| Arzneimitteltherapie benötigen. | Arzneimitteltherapie benötigen. | ||
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| - | < | + | |
| - | Apotheken | + | |
| - | sein und sollen insbesondere die pharmazeutische Betreuung von | + | |
| + | < | ||
| + | pharmazeutischen Dienstleistungen: | ||
| + | |||
| + | 1. < | ||
| + | Verwendung evidenzbasierter Risikobewertungsmodelle, | ||
| + | Messungen | ||
| + | Messungen | ||
| + | Kreislauf-Erkrankungen sowie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, | ||
| + | Fettstoffwechselstörung oder Adipositas zu erkranken, | ||
| + | |||
| + | |||
| + | 2. < | ||
| + | tabakassoziierter Erkrankungen, | ||
| + | |||
| + | |||
| + | 3. < | ||
| + | |||
| + | |||
| + | 4. < | ||
| + | |||
| + | |||
| + | 5. < | ||
| + | Dauermedikation, | ||
| + | |||
| + | |||
| + | 6. < | ||
| + | |||
| + | |||
| + | 7. < | ||
| + | |||
| + | |||
| + | 8. < | ||
| + | der Inhalationstechnik, | ||
| + | |||
| + | |||
| + | 9. < | ||
| + | der Injektionstechnik | ||
| + | |||
| + | |||
| + | 10. < | ||
| + | |||
| + | |||
| + | |||
| + | < | ||
| + | können ärztlich verschrieben werden. < | ||
| + | Durchführung der in Satz 3 Nummer 4 und 5 genannten pharmazeutischen | ||
| + | Dienstleistungen mit dem behandelnden Arzt abzustimmen. < | ||
| + | Bundesapothekerkammer entwickelt auf der Grundlage anerkannter | ||
| + | wissenschaftlicher Standards jeweils in einer Standardarbeitsanweisung | ||
| + | Empfehlungen für die Durchführung der in den Sätzen 2 und 3 genannten | ||
| + | pharmazeutischen Dienstleistungen bis zum Ablauf des 1. < | ||
| + | 2026\. < | ||
| + | genannten pharmazeutischen Dienstleistungen soll insbesondere | ||
| + | Festlegungen zu geeigneten etablierten Risikobewertungsmodellen und | ||
| + | Beratungsinhalten enthalten. < | ||
| + | vorliegen, ist die Durchführung einer pharmazeutischen Dienstleistung | ||
| + | mit ihrer Bezeichnung und dem Ergebnis gemäß § 346 Absatz 2 in der | ||
| + | elektronischen Patientenakte zu speichern. < | ||
| + | die zum pharmazeutischen Personal der Apotheke gehören, mit der | ||
| + | Dokumentation der erbrachten pharmazeutischen Dienstleistung und ihrem | ||
| + | Ergebnis beauftragen. < | ||
| + | elektronisch über ein sicheres Übermittlungsverfahren nach § 311 | ||
| + | Absatz 6 über die jeweilige Durchführung der folgenden | ||
| + | pharmazeutischen Dienstleistungen zu informieren: | ||
| + | |||
| + | 1. den verschreibenden Arzt über jede der in den Sätzen 2 und 3 genannten | ||
| + | pharmazeutischen Dienstleistungen, | ||
| + | |||
| + | |||
| + | 2. den behandelnden Hausarzt über eine in Satz 3 Nummer 3 genannte | ||
| + | pharmazeutische Dienstleistung und | ||
| + | |||
| + | |||
| + | 3. den behandelnden Arzt über eine in Satz 3 Nummer 4 bis 7 genannte | ||
| + | pharmazeutische Dienstleistung. | ||
| + | |||
| + | |||
| + | |||
| + | < | ||
| + | maßgebliche Spitzenorganisation der Apotheker vereinbart mit dem | ||
| + | Spitzenverband Bund der Krankenkassen im Benehmen mit dem Verband der | ||
| + | Privaten Krankenversicherung die pharmazeutischen Dienstleistungen | ||
| + | nach den Sätzen 1 und 2, soweit diese noch nicht in Satz 3 genannt | ||
| + | sind, sowie das Nähere zu den jeweiligen Anspruchsvoraussetzungen und | ||
| + | zur Vergütung der erbrachten pharmazeutischen Dienstleistungen | ||
| + | einschließlich der entstandenen Sachkosten, der Dokumentation und der | ||
| + | Benachrichtigung der ärztlichen Person. < | ||
| + | pharmazeutischen Dienstleistungen | ||
| + | Vereinbarungspartner | ||
| Patientinnen und Patienten in Gebieten mit geringer Apothekendichte | Patientinnen und Patienten in Gebieten mit geringer Apothekendichte | ||
| - | berücksichtigen. < | + | berücksichtigen. < |
| - | Interessen gebildete maßgebliche Spitzenorganisation der Apotheker | + | 2026 zu treffen. < |
| - | vereinbart mit dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen im Benehmen | + | teilweise nicht innerhalb |
| - | mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung | + | entscheidet |
| - | Dienstleistungen | + | nach Ablauf der in Satz 13 genannten Frist über den Inhalt |
| - | jeweiligen Anspruchsvoraussetzungen, | + | Vereinbarung. < |
| - | Dienstleistungen und zu deren Abrechnung. < | + | nach Satz 14 gilt bis zum Wirksamwerden einer neuen Vereinbarung. < |
| - | ist bis zum 30. < | + | Verband der Privaten Krankenversicherung kann an den Verhandlungen der |
| - | diesem Zeitpunkt ganz oder teilweise nicht zustande, entscheidet | + | Vereinbarungspartner |
| - | Schiedsstelle nach Absatz 8. < | + | Verband der Privaten Krankenversicherung erhält von den |
| - | gilt bis zum Wirksamwerden einer neuen Vereinbarung fort. | + | Vereinbarungspartnern |
| + | Daten rechtzeitig und vollständig vor den Verhandlungen. < | ||
| + | rechnen ab dem 1. < | ||
| + | Dienstleistungen mit den Krankenkassen | ||
| + | Stellen ab. | ||
| - | < | + | < |
| - | mit dem Bundesministerium | + | maßgebliche Spitzenorganisation der Apotheker und der Spitzenverband |
| - | < | + | Bund der Krankenkassen vereinbaren im Benehmen |
| - | 3 auf die Marktanteile von Apotheken und des Versandhandels mit | + | Privaten Krankenversicherung die Apothekeneinkaufspreise |
| - | verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. | + | Anlage 3 genannten Stoffe |
| + | < | ||
| + | unverarbeiteten Stoffes anteilig je nach der abgegebenen Menge und im | ||
| + | Fall der Abgabe einer Zubereitung aus Stoffen anteilig je nach der für | ||
| + | die Zubereitung eingesetzten Menge der Stoffe zu berechnen. < | ||
| + | Vereinbarung nach Satz 1 ist bis zum 1. < | ||
| + | eine Vereinbarung nach Satz 1 innerhalb der in Satz 4 genannten Frist | ||
| + | nicht für alle in Anlage 3 genannten Stoffe zustande, entscheidet die | ||
| + | Schiedsstelle nach Absatz 8 innerhalb von acht Wochen über die | ||
| + | Apothekeneinkaufspreise für die Stoffe, für die keine Vereinbarung | ||
| + | zustande gekommen ist. < | ||
| + | Satz 4 gilt bis zum Wirksamwerden einer neuen Vereinbarung fort. < | ||
| + | Spitzenverband Bund der Krankenkassen schließt mit dem Verband der | ||
| + | Privaten Krankenversicherung eine Vereinbarung über die angemessene | ||
| + | Beteiligung | ||
| + | Kosten für den Abschluss der Vereinbarung nach Satz 1 und an den | ||
| + | Kosten für das Verfahren der in Satz 4 genannten Entscheidung der | ||
| + | Schiedsstelle. < | ||
| + | Anlage | ||
| + | bedarf, zu ändern oder zu ergänzen, sofern eine veränderte | ||
| + | Versorgungslage dies erfordert. | ||
| - | < | + | < |
| Arzneimittel im Wege des Botendienstes je Lieferort und Tag einen | Arzneimittel im Wege des Botendienstes je Lieferort und Tag einen | ||
| zusätzlichen Zuschlag in Höhe von 2,50 Euro zuzüglich Umsatzsteuer | zusätzlichen Zuschlag in Höhe von 2,50 Euro zuzüglich Umsatzsteuer | ||
| erheben. | erheben. | ||
| - | < | + | < |
| - | < | + | < |
| 1. die Beratung zu ambulanten telemedizinischen Leistungen, | 1. die Beratung zu ambulanten telemedizinischen Leistungen, | ||
| Zeile 464: | Zeile 642: | ||
| - | < | + | < |
| maßgebliche Spitzenorganisation der Apotheker vereinbart mit dem | maßgebliche Spitzenorganisation der Apotheker vereinbart mit dem | ||
| Spitzenverband Bund der Krankenkassen im Benehmen mit der | Spitzenverband Bund der Krankenkassen im Benehmen mit der | ||
| Zeile 472: | Zeile 650: | ||
| der Apotheken, zur Durchführung der Maßnahmen, zur Berücksichtigung | der Apotheken, zur Durchführung der Maßnahmen, zur Berücksichtigung | ||
| der Dienste und Anwendungen der Telematikinfrastrukur, | der Dienste und Anwendungen der Telematikinfrastrukur, | ||
| - | der erbrachten Maßnahmen und zu deren Abrechnung. < | + | der erbrachten Maßnahmen und zu deren Abrechnung. < |
| evidenzbasierte Ausgestaltung der Maßnahmen der assistierten | evidenzbasierte Ausgestaltung der Maßnahmen der assistierten | ||
| Telemedizin ist der Gemeinsame Bundesausschuss im Wege einer | Telemedizin ist der Gemeinsame Bundesausschuss im Wege einer | ||
| Stellungnahme vor Abschluss der in Satz 3 vorgesehenen Vereinbarung zu | Stellungnahme vor Abschluss der in Satz 3 vorgesehenen Vereinbarung zu | ||
| - | beteiligen. < | + | beteiligen. < |
| insbesondere zu Art, Umfang und Qualität der Maßnahmen nach Satz 2 | insbesondere zu Art, Umfang und Qualität der Maßnahmen nach Satz 2 | ||
| - | Nummer 3 Stellung nehmen. < | + | Nummer 3 Stellung nehmen. < |
| Bundesausschusses ist dem Ausschuss für Gesundheit des Deutschen | Bundesausschusses ist dem Ausschuss für Gesundheit des Deutschen | ||
| - | Bundestages und dem Bundesministerium für Gesundheit zuzuleiten. < | + | Bundestages und dem Bundesministerium für Gesundheit zuzuleiten. < |
| Inhalte der Stellungnahme sind vor Abschluss der Vereinbarung zu | Inhalte der Stellungnahme sind vor Abschluss der Vereinbarung zu | ||
| - | berücksichtigen. < | + | berücksichtigen. < |
| - | Bundesministerium für Gesundheit vor Abschluss vorzulegen. < | + | Bundesministerium für Gesundheit vor Abschluss vorzulegen. < |
| Bundesministerium für Gesundheit kann die Vereinbarung innerhalb eines | Bundesministerium für Gesundheit kann die Vereinbarung innerhalb eines | ||
| - | Monats beanstanden. < | + | Monats beanstanden. < |
| - | 2025 zu treffen. < | + | 2025 zu treffen. < |
| oder teilweise nicht zustande, entscheidet die Schiedsstelle nach | oder teilweise nicht zustande, entscheidet die Schiedsstelle nach | ||
| - | Absatz 8. < | + | Absatz 8. < |
| Wirksamwerden einer neuen Vereinbarung fort. § 11 Absatz 1 und 1a des | Wirksamwerden einer neuen Vereinbarung fort. § 11 Absatz 1 und 1a des | ||
| Apothekengesetzes sowie § 31 Absatz 1 Satz 5 bis 7 bleiben unberührt. | Apothekengesetzes sowie § 31 Absatz 1 Satz 5 bis 7 bleiben unberührt. | ||
| - | < | + | < |
| und zur Erfüllung von Dokumentationspflichten erforderlich ist, dürfen | und zur Erfüllung von Dokumentationspflichten erforderlich ist, dürfen | ||
| - | personenbezogene Daten verarbeitet werden. < | + | personenbezogene Daten verarbeitet werden. < |
| Krankenkassen berichtet dem Bundesministerium für Gesundheit jährlich, | Krankenkassen berichtet dem Bundesministerium für Gesundheit jährlich, | ||
| - | erstmals zum 31. < | + | erstmals zum 31. < |
| - | der assistierten Telemedizin in Apotheken. < | + | der assistierten Telemedizin in Apotheken. < |
| Erbringung der Maßnahmen nach Satz 2 Nummer 4 erforderlich ist, | Erbringung der Maßnahmen nach Satz 2 Nummer 4 erforderlich ist, | ||
| erhalten die Apotheken einen Zugriff, der das Auslesen, die | erhalten die Apotheken einen Zugriff, der das Auslesen, die | ||
| Speicherung, | Speicherung, | ||
| - | Absatz 2 ermöglicht. < | + | Absatz 2 ermöglicht. < |
| spätestens ab dem Zeitpunkt anzubieten, ab dem die elektronische | spätestens ab dem Zeitpunkt anzubieten, ab dem die elektronische | ||
| Patientenakte nach § 342 Absatz 1 Satz 2 zur Verfügung steht. | Patientenakte nach § 342 Absatz 1 Satz 2 zur Verfügung steht. | ||