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| <wrap #abs_1 /> | <wrap #abs_1 /> | ||
| (1)< | (1)< | ||
| - | Behandlungsmethode, | + | Behandlungsmethode, |
| - | Einsatz eines Medizinprodukts mit hoher Risikoklasse | + | Arzneimittels |
| - | eine Anfrage nach § 6 Absatz 2 Satz 3 des Krankenhausentgeltgesetzes | + | des Krankenhausentgeltgesetzes |
| - | gestellt, hat das anfragende Krankenhaus | + | Bundespflegesatzverordnung |
| - | Hersteller des Medizinprodukts | + | dem Gemeinsamen Bundesausschuss zugleich Informationen über den Stand |
| - | zugleich Informationen über den Stand der wissenschaftlichen | + | der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu dieser Methode zu übermitteln. |
| - | Erkenntnisse zu dieser Methode | + | < |
| - | Medizinprodukts, | + | eines Medizinprodukts |
| - | vollständige Daten zu durchgeführten klinischen Studien mit dem | + | Einvernehmen mit dem Hersteller des Medizinprodukts zu erfolgen; die |
| - | Medizinprodukt, zu übermitteln. < | + | zu übermittelnden Informationen umfassen |
| - | theoretisch-wissenschaftliches Konzept aufweist, erfolgt eine | + | zum klinischen Nutzen |
| - | Bewertung nach Satz 4. < | + | durchgeführten klinischen Studien mit dem Medizinprodukt. < |
| - | Bundesausschuss innerhalb von zwei Wochen nach Eingang der | + | Methode ein neues theoretisch-wissenschaftliches Konzept aufweist, |
| + | erfolgt eine Bewertung nach Satz 5. < | ||
| + | Gemeinsame Bundesausschuss innerhalb von zwei Wochen nach Eingang der | ||
| Informationen im Wege einer öffentlichen Bekanntmachung im Internet | Informationen im Wege einer öffentlichen Bekanntmachung im Internet | ||
| allen Krankenhäusern, | allen Krankenhäusern, | ||
| oder Behandlungsmethode vorsehen, sowie weiteren betroffenen | oder Behandlungsmethode vorsehen, sowie weiteren betroffenen | ||
| Medizinprodukteherstellern in der Regel einen Monat Gelegenheit, | Medizinprodukteherstellern in der Regel einen Monat Gelegenheit, | ||
| - | weitere Informationen im Sinne von Satz 1 an ihn zu übermitteln. < | + | weitere Informationen im Sinne von Satz 1 an ihn zu übermitteln. < |
| Gemeinsame Bundesausschuss nimmt auf Grundlage der übermittelten | Gemeinsame Bundesausschuss nimmt auf Grundlage der übermittelten | ||
| Informationen innerhalb von drei Monaten eine Bewertung vor, ob | Informationen innerhalb von drei Monaten eine Bewertung vor, ob | ||
| - | 1. der Nutzen der Methode | + | 1. der Nutzen der Methode als hinreichend belegt anzusehen ist, |
| - | hinreichend belegt anzusehen ist, | + | |
| - | 2. | + | 2. |
| - | des Medizinprodukts | + | anzusehen ist, aber die Methode das Potential einer erforderlichen |
| + | Behandlungsalternative bietet, | ||
| - | 3. | + | 3. die Methode |
| - | Methode | + | Behandlungsalternative bietet, insbesondere weil sie als schädlich |
| + | oder unwirksam | ||
| - | < | + | < |
| - | 94 Absatz 2 Satz 1 entsprechend. < | + | 94 Absatz 2 Satz 1 entsprechend. < |
| - | innerhalb von drei Monaten nach Inkrafttreten der Rechtsverordnung | + | bis zum 31. < |
| - | nach Absatz 2 in der Verfahrensordnung zu regeln. < | + | ist erst ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verfahrensordnung |
| - | dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verfahrensordnung anzuwenden. | + | anzuwenden. |
| <wrap #abs_2 /> | <wrap #abs_2 /> | ||
| - | (2)< | + | (2)< |
| - | solche, die der Risikoklasse IIb oder III nach Artikel 51 in | + | Konzept im Sinne von Absatz 1 Satz 3 auf, wenn sich ihr Wirkprinzip |
| - | Verbindung mit Anhang VIII der Verordnung (EU) 2017/745 zuzuordnen | + | oder ihr Anwendungsgebiet von anderen, in der stationären Versorgung |
| - | sind und deren Anwendung einen besonders invasiven Charakter aufweist. | + | bereits eingeführten systematischen Herangehensweisen wesentlich |
| - | < | + | unterscheidet. < |
| - | Sinne von Absatz 1 Satz 2 auf, wenn sich ihr Wirkprinzip oder ihr | + | Voraussetzungen regelt das Bundesministerium für Gesundheit im |
| - | Anwendungsgebiet von anderen, in der stationären Versorgung bereits | + | Benehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung durch |
| - | eingeführten systematischen Herangehensweisen wesentlich | + | Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates. |
| - | unterscheidet. < | + | |
| - | 2 genannten | + | |
| - | Gesundheit im Benehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und | + | |
| - | Forschung | + | |
| - | ohne Zustimmung des Bundesrates. | + | |
| <wrap #abs_3 /> | <wrap #abs_3 /> | ||
| - | (3)< | + | (3)< |
| Gemeinsame Bundesausschuss, | Gemeinsame Bundesausschuss, | ||
| Leistungserbringung nach den §§ 136 bis 136b zu regeln sind. < | Leistungserbringung nach den §§ 136 bis 136b zu regeln sind. < | ||
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| <wrap #abs_4 /> | <wrap #abs_4 /> | ||
| - | (4)< | + | (4)< |
| - | Gemeinsame Bundesausschuss innerhalb von sechs Monaten nach dem | + | Gemeinsame Bundesausschuss innerhalb von drei Monaten nach dem |
| - | Beschluss nach Absatz 1 Satz 4 über eine Richtlinie zur Erprobung nach | + | Beschluss nach Absatz 1 Satz 5 erforderliche Anforderungen an die |
| - | § 137e; eine Prüfung des Potentials der Methode erfolgt nicht. < | + | Qualität der Leistungserbringung nach den §§ 136 bis 136b und |
| - | die Methode mit pauschalierten Pflegesätzen nach § 17 Absatz 1a des | + | entscheidet innerhalb von sechs Monaten nach dem Beschluss nach Absatz |
| + | 1 Satz 5 über eine Richtlinie zur Erprobung nach § 137e. < | ||
| + | Methode mit pauschalierten Pflegesätzen nach § 17 Absatz 1a des | ||
| Krankenhausfinanzierungsgesetzes noch nicht sachgerecht vergütet | Krankenhausfinanzierungsgesetzes noch nicht sachgerecht vergütet | ||
| werden kann und eine Vereinbarung nach § 6 Absatz 2 Satz 1 des | werden kann und eine Vereinbarung nach § 6 Absatz 2 Satz 1 des | ||
| Krankenhausentgeltgesetzes oder nach § 6 Absatz 4 Satz 1 der | Krankenhausentgeltgesetzes oder nach § 6 Absatz 4 Satz 1 der | ||
| Bundespflegesatzverordnung nicht innerhalb von drei Monaten nach dem | Bundespflegesatzverordnung nicht innerhalb von drei Monaten nach dem | ||
| - | Beschluss nach Absatz 1 Satz 4 zustande kommt, ist ihr Inhalt durch | + | Beschluss nach Absatz 1 Satz 5 zustande kommt, ist ihr Inhalt durch |
| die Schiedsstelle nach § 13 des Krankenhausentgeltgesetzes oder nach § | die Schiedsstelle nach § 13 des Krankenhausentgeltgesetzes oder nach § | ||
| 13 der Bundespflegesatzverordnung festzulegen. < | 13 der Bundespflegesatzverordnung festzulegen. < | ||
| Zeile 114: | Zeile 114: | ||
| Behandlungsfälle bereits gezahlten Vergütung; für die ermittelte | Behandlungsfälle bereits gezahlten Vergütung; für die ermittelte | ||
| Differenz ist § 15 Absatz 3 des Krankenhausentgeltgesetzes oder § 15 | Differenz ist § 15 Absatz 3 des Krankenhausentgeltgesetzes oder § 15 | ||
| - | Absatz 2 der Bundespflegesatzverordnung entsprechend anzuwenden. < | + | Absatz 2 der Bundespflegesatzverordnung entsprechend anzuwenden. < |
| - | Methode wird im Rahmen der Krankenhausbehandlung zu Lasten der | + | Entgelt nach § 6 Absatz 2 Satz 1 des Krankenhausentgeltgesetzes oder |
| - | Krankenkassen erbracht. < | + | nach § 6 Absatz 4 Satz 1 der Bundespflegesatzverordnung darf für eine |
| - | Voraussetzungen | + | neue Methode, |
| - | regeln, das im Rahmen der neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethode | + | Potentials einer erforderlichen Behandlungsalternative nach Absatz 1 |
| - | angewendet wird, insbesondere einen befristeten Zeitraum | + | Satz 5 Nummer 2 festgestellt hat, nur vereinbart werden |
| - | Abrechnungsfähigkeit festlegen. < | + | |
| - | Gemeinsamen Bundesausschuss unverzüglich nach Fertigstellung die | + | 1. < |
| - | Sicherheitsberichte nach Artikel 86 der Verordnung (EU) 2017/745 des | + | |
| - | Europäischen Parlaments | + | |
| - | Medizinprodukte, | + | 2. weitere |
| - | Verordnung (EG) Nr. 178/2002 und der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 und | + | Anforderungen an die Qualität |
| - | zur Aufhebung der Richtlinien 90/385/EWG und 93/42/EWG des Rates (ABl. | + | |
| - | < | + | |
| - | Rahmen der ihnen nach Artikel 83 der Verordnung (EU) 2017/745 | + | |
| - | obliegenden Überwachung nach dem Inverkehrbringen oder aus klinischen | + | < |
| - | Prüfungen nach dem Inverkehrbringen gewonnen haben, | + | Erfüllung dieser Anforderungen in seinen Richtlinien oder Beschlüssen |
| - | < | + | nach §§ 136 bis 136b. |
| - | Berücksichtigung der Versorgungsrealität die tatsächliche | + | |
| - | Durchführbarkeit der Erprobung und der Leistungserbringung | + | |
| - | gewährleisten. < | + | |
| - | Jahren abzuschließen, | + | |
| - | Verfahrens im Einzelfall eine längere Erprobungszeit erforderlich ist. | + | |
| - | < | + | |
| - | Beendigung entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss | + | |
| - | der vorliegenden Erkenntnisse innerhalb von drei Monaten über eine | + | |
| - | Richtlinie | + | |
| - | Bewertungsverfahrens im Falle des Fehlens noch erforderlicher | + | |
| - | Erkenntnisse bleibt unberührt. | + | |
| <wrap #abs_5 /> | <wrap #abs_5 /> | ||
| - | (5)< | + | (5)< |
| Vereinbarung nach § 6 Absatz 2 Satz 1 des Krankenhausentgeltgesetzes | Vereinbarung nach § 6 Absatz 2 Satz 1 des Krankenhausentgeltgesetzes | ||
| oder nach § 6 Absatz 4 Satz 1 der Bundespflegesatzverordnung | oder nach § 6 Absatz 4 Satz 1 der Bundespflegesatzverordnung | ||