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| soziales:abgrenzung [05.01.2026 15:06] – [EMR & BU] sven | soziales:abgrenzung [13.05.2026 18:23] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
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| ====== Abgrenzung: GdB, PG, EMR und BU ====== | ====== Abgrenzung: GdB, PG, EMR und BU ====== | ||
| Die Zusammenhänge zwischen Grad der Behinderung (GdB), Erwerbsminderungsrente (EMR), Pflegegrad (PG) und privater Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) führen häufig zu Missverständnissen. | Die Zusammenhänge zwischen Grad der Behinderung (GdB), Erwerbsminderungsrente (EMR), Pflegegrad (PG) und privater Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) führen häufig zu Missverständnissen. | ||
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| In der Praxis gibt es auch die Fälle, bei denen die Erwerbsminderungsrente bewilligt wurde, die Versicherung aber die Zahlung der Berufsunfähigkeitsrente ablehnt. | In der Praxis gibt es auch die Fälle, bei denen die Erwerbsminderungsrente bewilligt wurde, die Versicherung aber die Zahlung der Berufsunfähigkeitsrente ablehnt. | ||
| ==== Nutzung zur Glaubhaftmachung ==== | ==== Nutzung zur Glaubhaftmachung ==== | ||
| - | Selbst wenn formal zwischen den Leistungen keine Abhängigkeiten existieren, kann eine bereits bewilligte Leistung (GdB, EMR, PG) als [[rechtssystem: | + | Selbst wenn formal zwischen den Leistungen keine Abhängigkeiten existieren, kann eine bereits bewilligte Leistung (GdB, EMR, PG) als [[recht: |
| Deshalb macht es trotzdem fast immer Sinn, bereits genehmigte Leistungen und die entsprechenden Gutachten Neuanträgen beizufügen. | Deshalb macht es trotzdem fast immer Sinn, bereits genehmigte Leistungen und die entsprechenden Gutachten Neuanträgen beizufügen. | ||
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| + | Keine Erwerbsminderungsrente trotz GdB 50 und Pflegegrad 3 | ||
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| + | Die Zuerkennung eines Pflegegrades hat für sich gesehen keine Aussagekraft zur Leistungsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt | ||
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| + | Entgegen der Auffassung des Klägers belegt auch das Pflegegutachten des MDK den Nachweis einer quantitativen Leistungsminderung nicht. Die Beurteilung der Pflegebedürftigkeit folgt bereits grundsätzlich anderen Kriterien als die Feststellung der Erwerbsminderung. Zudem bauen derartige Gutachten wesentlich auf einer modulbezogenen Anamnese auf, die gerade (nur) an den spezifischen Belangen des Pflegeversicherungsrechts ausgerichtet ist | ||
| + | Hinzu tritt, dass die Begutachtungen häufig ohne ärztliche Beteiligung durch Pflegefachkräfte durchgeführt werden und sich weitgehend auf anamnestische Angaben stützen, so dass sie als solche regelmäßig nicht den Vollbeweis für eine Erwerbsminderung zu erbringen vermögen | ||
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