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Selbsteinschätzung / Gesundheitssteckbrief

Um KI-Systeme gut zu nutzen, müsst ihr euch selbst beschreiben. Die Informationen helfen den KI-Systemen, passende Dokumente zu erstellen. Je mehr Informationen ihr gebt, desto besser sind die Ergebnisse.

Speichert die Selbsteinschätzung lokal auf eurem Computer. So könnt ihr sie später wiederverwenden.

Die Selbsteinschätzung gebt ihr zusammen mit eurem Text in das Chat-Fenster des KI-Systems ein.

Wer eine klare Struktur möchte, kann meinen Gesundheitssteckbrief nutzen.

Ich habe folgende Krankheiten und Symptome:

<…Hier alle bekannten Diagnosen und Symptome nennen…>

Die Krankheiten haben sich folgendermaßen entwickelt:

<…Hier beschreiben, wann die Krankheiten begonnen haben und wie sie sich entwickelt haben …>

Krankheitsbedingt habe ich folgende Einschränkungen:

<…Hier erklären, wo die Probleme im Alltag liegen
Eine Gliederung des ICF kann helfen:
https://www.rehadat-icf.de/de/klassifikation/aktivitaeten-partizipation/
…..>

Hilfsmittel:

< …. Welche Hilfsmittel nutze ich? z.B. offizielle Hilfsmittel oder Alltagsgegenstände wie Sonnenbrille, Ohrstöpsel …>

Therapien:

<… Welche Therapien oder Reha-Maßnahmen habe ich gemacht oder mache ich? Waren sie erfolgreich?…>

Medikamente:

<… Welche Medikamente nehme ich und in welcher Dosierung …>

Was ich noch kann:

<… Tätigkeiten, die ich noch machen kann…>

Was ich nicht mehr kann:

<… Tätigkeiten, die ich nicht mehr machen kann…>

Sonstige Anmerkungen:

< …. ….>

Erfahrene Benutzer können die Datei mit der Selbsteinschätzung direkt im Chat-Fenster hinzufügen. Bei manchen KI-Systemen ist die Anzahl der hochgeladenen Dateien begrenzt, deshalb kann diese Funktion nicht immer kostenlos genutzt werden.

Falls eine Datei genutzt wird, muss der Prompt geändert werden:

„Nutze den Inhalt der beigefügten Datei als Rahmenbedingung. Die beigefügte Datei enthält eine Beschreibung meiner Situation.“

Beispiel Chat-GPT (Stand Juli 2025):

Ein Beispiel, wie eine solche Beschreibung aussehen kann.

Die Krankheit hat sich folgendermaßen entwickelt:

Die ersten Symptome traten nach einer COVID-19-Infektion im Frühjahr 2021 auf. Zuerst war ich über Wochen sehr erschöpft. Nach kleinen Verbesserungen gab es nach leichtem Stress immer wieder starke Rückfälle. Diese Rückfälle hatten grippeähnliche Symptome, Muskelschmerzen, starke Erschöpfung und das Gefühl, „ausgebrannt“ zu sein.

Trotz Ruhe wurde ich nicht wieder gesund. Im Gegenteil: Mein Zustand wurde in den folgenden Monaten immer schlechter. Anfang 2022 konnte ich nicht mehr arbeiten. Einfache Dinge wie Einkaufen, Duschen oder Telefonate führten oft zu tagelanger Erschöpfung.

Nach vielen Arztbesuchen erhielt ich Ende 2022 die Diagnose ME/CFS. Seitdem habe ich eine stark eingeschränkte Energie und Belastbarkeit. Eine deutliche Besserung gab es bisher nicht. Bei mir ist die Erkrankung mittlerer Schwere, und sie wird schlimmer, wenn ich mich überanstrenge.

Krankheitsbedingt habe ich folgende Einschränkungen:

  • Ich kann nicht arbeiten. Jegliche Erwerbstätigkeit oder geregelte Tätigkeit ist nicht möglich.
  • Ich liege meist im Bett, kann aber an guten Tagen ein paar Minuten aufstehen oder im Sitzen essen.
  • Einkaufen oder Arzttermine kann ich nur mit Hilfe von Angehörigen oder Lieferdiensten machen.
  • Soziale Kontakte sind sehr wenig, da Gespräche und Lärm schnell zu Überlastung führen.
  • Selbst einfache Dinge wie Lesen oder Fernsehen führen zu starker geistiger Erschöpfung.
  • Ich kann nicht lange stehen oder gehen. Nach wenigen Minuten im Stehen fühle ich mich schwindelig und schwach.

Mein Tag ist immer an meine minimale Energie angepasst. Selbst ein Arztbesuch kann zu starker Erschöpfung führen. Meine Lebensqualität ist sehr eingeschränkt. Spontane Aktivitäten oder Teilnahmen am Leben in der Gesellschaft sind nicht möglich.

Hilfsmittel:

  • Elektrischer Rollstuhl für kurze Strecken draußen
  • Duschhocker, Pflegebett
  • Ohrstöpsel, Schlafmaske, Sonnenbrille für weniger Reize
  • Smartphone mit Sprachsteuerung, da Tippen oft zu anstrengend ist

Therapien:

  • Regelmäßige Besuche beim Hausarzt
  • Physiotherapie im Liegen (nur passiv, maximal 1x/Woche)
  • Psychologische Hilfe zur Krankheitsbewältigung (telefonisch oder online, mit Pausen)
  • Pacing-Strategien: Energiemanagement durch Begrenzung körperlicher und geistiger Aktivitäten
  • Keine Reha-Maßnahmen bisher, da mein Zustand aktuell keine stationäre Behandlung erlaubt

Medikamente: <…>