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Selbsteinschätzung
Um KI-Systeme sinnvoll zu nutzen, ist eine Selbsteinschätzung bzw. Selbstdarstellung notwendig. Auf Basis der enthalten Informationen, können die KI-Systeme anschließlich passende Dokumente erstellen. Je ausführlicher die Darstellung ist, desto besser werden auch die Ergebnisse der KI-Systeme.
Die Selbsteinschätzung solltet ihr lokalen auf eurem Computer speichern, um sie später wiederverwenden zu können.
Die Selbsteinschätzung wird jeweils zusammen mit dem eigenen Prompt in das Chat-Fenster des KI-Systems eingefügt.
Ich leide unter folgenden Krankheiten und Symptomen:
<…Möglichst alle bekannten Diagnosen und Symptohme erwähnen…>
Die Krankheit hat sich folgendermaßen entwickelt:
<…Möglichst ausführlich beschreiben, wann die Krankheit begonnen hat und wie es sich bis heute entwickelt hat …>
Krankheitsbedingt leide ich unter folgenden Einschränkungen:
<…Möglichst ausführlich erläutern, wo die Probleme im Alltag liegen…..>
Hilfsmittel:
< …. Welche Hilfsmittel nutze ich? …>
Therapien: <… Welche Therapien, Reha-Maßnahmen und ähnliches wurden oder werden durchgeführt …>
Medikamente: <… Welche Medikamente in welcher Dosierung …>
Zur positiven Abgrenzung eine Liste, was ich noch kann:
<… Tätigkeiten …>
Zur negativen Abgrenzung eine Liste, was ich nicht mehr kann:
<… Tätigkeiten …>
Sonstige Anmerkungen: < …. ….>
Erfahrende Benutzer könnten auch direkt die Datei mit der Selbsteinschätzung dem Chat-Fenster hinzufügen. Bei einigen KI-System ist die Anzahl der Chats mit hochgeladenen Dateien limitiert, so dass die Option nicht immer kostenlos zur Verfügung steht.
Sollte eine Datei genutzt werden, ist der Prompt, um einen Hinweis auf die Datei ergänzt werden:
Nutze als Rahmenbedingung den Inhalt der beigefügten Datei. Die beigefügte Datei enthält eine Beschreibung meiner Situation.
Ein Beispiel, wie eine solche Beschreibung aussehen kann.
Die Krankheit hat sich folgendermaßen entwickelt:
Die ersten Symptome traten nach einer COVID-19 Infektion im Frühjahr 2021 auf. Anfangs war ich über Wochen stark erschöpft. Nach leichten Verbesserungen kam es jedoch nach kleinsten Anstrengungen immer wieder zu starken Rückfällen – teils mit grippeähnlichen Symptomen, Muskelschmerzen, starker Erschöpfung und einem ausgeprägten Gefühl „ausgebrannt“ zu sein.
Trotz Ruhe trat keine vollständige Besserung ein. Im Gegenteil: In den folgenden Monaten verschlechterte sich mein Zustand kontinuierlich. Anfang 2022 wurde ich arbeitsunfähig, einfache Alltagsaktivitäten wie Einkaufen, Duschen oder Telefonate führten regelmäßig zu tagelangen Crashs (PEM).
Nach zahlreichen Arztbesuchen und Ausschlussdiagnostik erfolgte Ende 2022 die Diagnose ME/CFS. Seitdem lebe ich mit stark eingeschränkter Energie und Belastbarkeit, ohne dass bisher eine signifikante Besserung eingetreten ist. Die Erkrankung verläuft bei mir in einem mittleren Schweregrad mit Tendenz zur Verschlechterung bei Überlastung.
Krankheitsbedingt leide ich unter folgenden Einschränkungen:
- Ich bin dauerhaft arbeitsunfähig. Jegliche Erwerbstätigkeit oder geregelte Aktivität ist nicht möglich.
- Ich bin überwiegend bettlägerig, kann aber an besseren Tagen einige Minuten am Stück aufstehen oder im Sitzen essen.
- Einkäufe, Haushaltsführung oder Arzttermine kann ich nur mit Hilfe von Angehörigen oder Lieferdiensten bewältigen.
- Soziale Kontakte sind stark reduziert, da Gespräche und Reize (Stimmen, Lärm) rasch zur Überlastung führen.
- Selbst einfache kognitive Tätigkeiten wie Lesen oder Fernsehen führen zu starker geistiger Erschöpfung.
- Ich kann aufgrund der orthostatischen Intoleranz nicht länger stehen oder gehen – nach wenigen Minuten im Stehen tritt Schwindel, Herzrasen und Schwäche auf.
Mein Tag ist streng an meine minimale Energiekapazität angepasst. Selbst einfache Aktivität wie ein Arztbesuch führen zu einer PEM. Die Lebensqualität ist massiv eingeschränkt. Spontane Aktivitäten oder Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind nicht möglich.
Hilfsmittel:
- Elektrischer Rollstuhl für kurze Strecken außerhalb der Wohnung
- Duschhocker, Pflegebett
- Ohrstöpsel, Schlafmaske, Sonnenbrille für Reizreduktion
- Smartphone mit Sprachsteuerung, da Tippen oft zu anstrengend ist
Therapien:
- Regelmäßige hausärztliche Betreuung
- Physiotherapie im Liegen (nur passiv, maximal 1x/Woche)
- Psychologische Begleitung zur Krankheitsbewältigung (telefonisch oder online, mit Pausen)
- Pacing-Strategien: Energiemanagement durch Begrenzung körperlicher und geistiger Aktivität
- Keine Reha-Maßnahmen bisher, da mein Zustand aktuell keine stationäre Maßnahme zulässt
Medikamente: <…>

