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Dokumente đŸ€–

SelbsteinschÀtzung

Das erste Dokument zeigt, welche EinschrĂ€nkungen ihr habt. Diese Übersicht ist wichtig. Ihr solltet diese Übersicht mit Befundberichten, Therapieberichten und Ă€rztlichen Stellungnahmen vor dem Begutachtungstermin an den Medizinischen Dienst oder an die Krankenkasse schicken. Bitte um Weiterleitung.

WĂ€hrend des Begutachtungstermins nehmen die Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes manchmal Dokumente nicht an. Sie geben dann komische GrĂŒnde an.

Ärztliche Stellungnahme

FĂŒr einen Pflegegrad ist es wichtig, dass euer Arzt ein schriftliches Dokument erstellt. Oftmals haben Ärzte Schwierigkeiten, eure PflegebedĂŒrftigkeit richtig darzustellen. Hier braucht ihr UnterstĂŒtzung.

Der Arzt sollte eure SelbsteinschĂ€tzung bestĂ€tigen. Wenn die SelbsteinschĂ€tzung dem Arzt zu lang ist, gibt es ein kĂŒrzeres Dokument, das verwendet werden kann.

Um sicherzustellen, dass der Medizinische Dienst keine GrĂŒnde anfĂŒhrt, warum die Ă€rztliche Stellungnahme nicht gilt, sollte die folgende Schweigepflichtsentbindung fĂŒr den Arzt beigefĂŒgt werden.

Alle Dokumente (SelbsteinschÀtzung, gegebenenfalls Àrztliche Stellungnahme und Schweigepflichtsentbindung) sollten vor dem Begutachtungstermin an den Medizinischen Dienst geschickt werden.

Ein Beispiel, wie das Ergebnis aussehen kann: pg_fiktive_person.pdf

Erstellung durch KI

Wenn ihr kein Problem habt, KI-Systeme zu nutzen und damit Gesundheitsdaten an amerikanische Firmen weiterzugeben, gibt es hier zwei Lösungen, bei denen ChatGPT angepasst wurde:

ErgÀnzt bitte diesen Prompt mit eurer SelbsteinschÀtzung.

Ich möchte einen Antrag auf Pflegegrad stellen. HierfĂŒr benötige ich auf Basis der „Richtlinien des Medizinischen Dienstes Bund zur Feststellung der PflegebedĂŒrftigkeit nach dem XI. Buch des Sozialgesetzbuches“ fĂŒr alle relevanten Fragen (siehe Ende des Promptes) eine EinschĂ€tzung. In den Richtlinien sind die Fragen erklĂ€rt und die Antwortmöglichkeiten angegeben.

FĂŒhre die folgenden beiden Aufgaben aus:
1.) Stelle die EinschĂ€tzung in einer Tabelle dar. Nutze folgende Spalten: „Nummer der Frage“, „Frage“, „EinschĂ€tzung“, „BegrĂŒndung“. Die BegrĂŒndungen sollen in der ICH-Form geschrieben sein, als ob ich sie selbst formuliert hĂ€tte. Beachte, dass es bei den Fragen verschiedene Möglichkeiten fĂŒr die EinschĂ€tzung gibt. Arbeite bei den BegrĂŒndungen heraus, wo ich Hilfe von anderen Menschen brauche und erklĂ€re, warum Hilfsmittel nicht genug sind. Beschreibe es so, als ob ich ganz ĂŒberzeugt bin von meiner Aussage.

2.) Fasse die Antworten zu den Bereichen „F4.1 MobilitĂ€t“, „F4.2 Kognitiv / Kommunikativ“, „F4.3 Verhalten“, „F4.4 Selbstversorgung“, „F4.6 Alltag / soziale Kontakte“ zusammen. Ziel ist es, diese Zusammenfassung einem Arzt zu geben, damit er sie fĂŒr ein Attest nutzen kann. Lass eine Anrede oder Einleitung weg.

F 4.1.1⇒ Positionswechsel im Bett
F 4.1.2⇒ Halten einer stabilen Sitzposition
F 4.1.3⇒ Umsetzen
F 4.1.4 ⇒ Fortbewegen innerhalb des Wohnbereichs
F 4.1.5⇒ Treppensteigen
F 4.1.6⇒ GebrauchsunfĂ€higkeit beider Arme und beider Beine
F 4.2.1 ⇒ Erkennen von Personen aus dem nĂ€heren Umfeld
F 4.2.2 ⇒ Örtliche Orientierung
F 4.2.3 ⇒ Zeitliche Orientierung
F 4.2.4 ⇒ Erinnern an wesentliche Ereignisse oder Beobachtungen
F 4.2.5 ⇒ Steuern von mehrschrittigen Alltagshandlungen
F 4.2.6 ⇒ Treffen von Entscheidungen im Alltag
F 4.2.7 ⇒ Verstehen von Sachverhalten und Informationen
F 4.2.8 ⇒ Erkennen von Risiken und Gefahren
F 4.2.9 ⇒ Mitteilen von elementaren BedĂŒrfnissen
F 4.2.10 ⇒ Verstehen von Aufforderungen
F 4.2.11 ⇒ Beteiligen an einem GesprĂ€ch
F 4.3.1 ⇒ Motorisch geprĂ€gte VerhaltensauffĂ€lligkeiten
F 4.3.2 ⇒ NĂ€chtliche Unruhe
F 4.3.3 ⇒ SelbstschĂ€digendes und autoaggressives Verhalten
F 4.3.4 ⇒ BeschĂ€digen von GegenstĂ€nden
F 4.3.5 ⇒ Physisch aggressives Verhalten gegenĂŒber anderen Personen
F 4.3.6 ⇒ Verbale Aggression
F 4.3.7 ⇒ Andere pflegerelevante vokale AuffĂ€lligkeiten
F 4.3.8 ⇒ Abwehr pflegerischer oder anderer unterstĂŒtzender Maßnahmen
F 4.3.9 ⇒ Wahnvorstellungen
F 4.3.10 ⇒ Ängste
F 4.3.11 ⇒ Antriebslosigkeit bei depressiver Stimmungslage
F 4.3.12 ⇒ Sozial inadĂ€quate Verhaltensweisen
F 4.3.13 ⇒ Sonstige pflegerelevante inadĂ€quate Handlungen
F 4.4.0 ⇒ Bestehen gravierende Probleme bei der Nahrungsaufnahme, die einen außergewöhnlich pflegeintensiven Hilfebedarf auslösen?
F 4.4.1 ⇒ Waschen des vorderen Oberkörpers
F 4.4.2 ⇒ Körperpflege im Bereich des Kopfes
F 4.4.3 ⇒ Waschen des Intimbereichs
F 4.4.4 ⇒ Duschen und Baden einschließlich Waschen der Haare
F 4.4.5 ⇒ An- und Auskleiden des Oberkörpers
F 4.4.6 ⇒ An- und Auskleiden des Unterkörpers
F 4.4.7 ⇒ Mundgerechtes Zubereiten der Nahrung und Eingießen von GetrĂ€nken
F 4.4.8 ⇒ Essen
F 4.4.9 ⇒ Trinken
F 4.4.10 ⇒ Benutzen einer Toilette oder eines Toilettenstuhls
F 4.4.11 ⇒ BewĂ€ltigen der Folgen einer Harninkontinenz und Umgang mit Dauerkatheter
F 4.4.12 ⇒ BewĂ€ltigen der Folgen einer Stuhlinkontinenz und Umgang mit Stoma
F 4.6.1 ⇒ Gestaltung des Tagesablaufs und Anpassung an VerĂ€nderungen
F 4.6.2 ⇒ Ruhen und Schlafen
F 4.6.3 ⇒ Sich beschĂ€ftigen
F 4.6.4 ⇒ Vornehmen von ZukunftsplĂ€nen
F 4.6.5 ⇒ Interaktion mit Personen im direkten Kontakt
F 4.6.6 ⇒ Kontaktpflege zu Personen außerhalb des direkten Umfelds

Schweigepflichtsentbindung

Die Schweigepflichtsentbindung ist wichtig, damit der Arzt mit dem Medizinischen Dienst sprechen kann. Mehr Informationen gibt es in diesem Video vom Sozialrat Deutschland e.V.: https://youtu.be/EFM447fVCd4?t=5427 (Zeitstempel 1:30 bis 1:35)

Tragt hier den Namen und die Adresse des Arztes ein und unterschreibt.

Sehr geehrter Pflegegrad-Gutachter,

laut Paragraph 18a (9) SGB11 sollen Sie bei Fragen zu meinem UnterstĂŒtzungsbedarf meinen Arzt kontaktieren. Diese Pflicht steht auch in den Punkten 3.2.1 und 3.2.5 der Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes.

Wenn es trotz der BestĂ€tigung durch meinen Arzt noch Zweifel an meinem UnterstĂŒtzungsbedarf gibt, erlauben ich Ihnen, meinen Arzt zu kontaktieren.

Hiermit entbinde ich meinen Arzt,

«<Name + Anschrift»>,

von seiner Ă€rztlichen Schweigepflicht gegenĂŒber dem Medizinischen Dienst nur in Bezug auf meine pflegerischen Probleme und den damit verbundenen UnterstĂŒtzungsbedarf.

Diese Schweigepflichtsentbindung gilt nur fĂŒr die aktuelle Begutachtung und verliert spĂ€testens 2 Monate nach Ausstellung ihre GĂŒltigkeit.

Name: «< Eigener Name »>

Datum: «< Datum »>

Unterschrift: «< Unterschrift »>

```


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