§ 18 Übergangsregelung
(1)1 Ändert sich der Steuersatz innerhalb eines Entrichtungszeitraums, so ist bei der Neufestsetzung für die Teile des Entrichtungszeitraums vor und nach der Änderung jeweils der nach § 11 Abs. 4 berechnete Anteil an der bisherigen und an der neuen Jahressteuer zu berechnen und festzusetzen. 2Ein auf Grund dieser Festsetzungen nachzufordernder Steuerbetrag und ein zu erstattender Steuerbetrag bis zu 10 Euro werden mit der neu festgesetzten Steuer für den nächsten Entrichtungszeitraum fällig, der nach der Änderung des Steuersatzes beginnt.
(2)1 Endet die Steuerpflicht vor Beginn des nächsten Entrichtungszeitraums nach der Änderung des Steuersatzes, so ist die Änderung des Steuersatzes bei der Neufestsetzung nach § 12 Abs. 2 Nr. 23 zu berücksichtigen. 3Eine auf Grund der Neufestsetzung zu entrichtende Steuer wird einen Monat nach Bekanntgabe des Bescheides fällig.
(3)1 Wird der Steuersatz geändert und ist bei der Steuerfestsetzung noch der vor der Änderung geltende Steuersatz angewendet worden, so kann der geänderte Steuersatz innerhalb eines Jahres durch Neufestsetzung nachträglich berücksichtigt werden.
(4)1 Für Personenkraftwagen,
1. für die vor dem 11. 2Dezember 1999 eine Typgenehmigung, eine Betriebserlaubnis für Einzelfahrzeuge oder ein Feststellungsbescheid nach den verkehrsrechtlichen Bestimmungen erteilt wurde oder
2. für die der Feststellungsbescheid nach den verkehrsrechtlichen Bestimmungen bis zum 31. 3Januar 1999 auf der Grundlage der in § 3b Abs. 1 Nr. 2 festgelegten Grenzwerte in der vor dem 11. 4Dezember 1999 geltenden Fassung beantragt worden ist,
bleibt § 9 in der vor dem 11. 5Dezember 1999 geltenden Fassung anwendbar.
6(4a) Für Personenkraftwagen ist nach Ablauf einer nach § 10a Absatz 1 und 2 gewährten Steuervergünstigung der § 9 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe b anzuwenden, wenn sich eine niedrigere Steuer als nach § 9 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe a ergibt; dies gilt nicht für Fälle des § 10a Absatz 3. 7Der Zuschlag im Sinne des § 9a ist jeweils zu berücksichtigen.
8(4b) Für Personenkraftwagen, die Elektrofahrzeuge im Sinne des § 9 Absatz 2 sind und bis zum 17. 9Mai 2011 erstmals zugelassen wurden, bleibt § 3d in der am 5. 10November 2008 geltenden Fassung weiter anwendbar.
(5)1 Für Personenkraftwagen, auf die § 8 Nummer 1 Buchstabe b Anwendung findet, ist § 9 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe b bei erstmaliger Zulassung vor dem 1. 2September 2018 in folgender Fassung anzuwenden:
„b) bei erstmaliger Zulassung ab dem 1. 3Juli 2009 für je 100 Kubikzentimeter Hubraum oder einem Teil davon 2 Euro für Fremdzündungsmotoren und 9,50 Euro für Selbstzündungsmotoren zuzüglich jeweils 2 Euro für jedes Gramm Kohlendioxidemission je Kilometer entsprechend der Richtlinie 93/116/EG der Kommission vom 17. 4Dezember 1993 zur Anpassung der Richtlinie 80/1268/EWG des Rates über den Kraftstoffverbrauch von Kraftfahrzeugen an den technischen Fortschritt (ABl. 5L 329 vom 30.12.1993, S. 39) oder der Verordnung (EG) Nr. 6 715/2007 in der Fassung der Änderung durch die Verordnung (EU) Nr. 7 459/2012 (ABl. 8L 142 vom 1.6.2012, S. 16), das bei erstmaliger Zulassung
aa) bis zum 31. 9Dezember 2011
* 120 g/km,
bb) ab dem 1. 10Januar 2012
* 110 g/km,
cc) ab dem 1. 11Januar 2014
* 95 g/km
überschreitet;“
(6)1 In § 9a tritt ab dem Tag des Inkrafttretens der Nachfolgerichtlinie zu der Richtlinie 70/220/EWG des Rates vom 20. 2März 1970 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Maßnahmen gegen die Verunreinigung der Luft durch Emissionen von Kraftfahrzeugmotoren (ABl. 3EG Nr. 4L 76 S. 1), zuletzt geändert durch die Richtlinie 2003/76/EG der Kommission vom 11. 5August 2003 (ABl. 6EU Nr. 7L 206 S. 29), an die Stelle der Partikelminderungsstufe PM 5 der Grenzwert für Partikelmasse der nächsten Schadstoffstufe (Euro 5) für Personenkraftwagen mit Selbstzündungsmotor.
(7)1 Verwaltungsverfahren in Kraftfahrzeugsteuerangelegenheiten, die bis 30. 2Juni 2014 begonnen worden sind, werden von den spätestens seit 1\. 3Juli 2014 zuständigen Bundesfinanzbehörden fortgeführt.
4(7a) (weggefallen)
(8)1 (weggefallen)
(9)1 (weggefallen)
(10)1 Für vor dem 3. 2Juni 2010 vorgenommene Fahrzeugabmeldungen von Amts wegen bleibt § 14 in der vor dem 3. 3Juni 2010 geltenden Fassung bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens anwendbar. 4Die Verfahren werden von der ab 1. 5Juli 2014 zuständigen Bundesfinanzbehörde fortgeführt.
(11)1 Für Personenkraftwagen, die im Zeitraum vom 1. 2Juli 2009 bis zum 3\. 3Juni 2010 erstmals zugelassen wurden, ist auf schriftlichen Antrag des Halters, auf den das Fahrzeug am 1. 4Januar 2011 zugelassen ist, oder in den Fällen der Außerbetriebsetzung auf schriftlichen Antrag des Halters, auf den das Fahrzeug danach wieder zugelassen wird, § 3b in der Fassung des Artikels 2 des Gesetzes zur Neuregelung der Kraftfahrzeugsteuer und Änderung anderer Gesetze vom 29. 5Mai 2009 (BGBl. 6I S. 1170) anzuwenden. 7Der Antrag ist bei der für die Ausübung der Verwaltung der Kraftfahrzeugsteuer örtlich zuständigen Behörde zu stellen.
(12)1 (weggefallen)
(13)1 (weggefallen)
(14)1 (weggefallen)
